Weiß die Stadt Emsdetten, wie toll ihre Einrichtungen sind?
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Ein Jugendzentrum mit mindestens drei Bands klingt für Romantiker nach Lärm.
Ein Kenner würde nach dem Klang fragen, aber der ist nicht auf Abruf zu bekommen.
Einige Emsdettener werden sie kennen. Einschließlich Knalleffekt.

Die Riege aus dem Kreis der bisher pädagogisch sonder-behandelten bietet jetzt Inklusions-Seminare für Nicht-Behinderte an. Dafür muss man nicht die Band erleben. Knalleffekt. Das kann auch bei der Tanzgruppe sein. Für Mutige. Hummelflug. Inklusion wird hier gelebt. Das braucht manchmal etwas Zeit. Und Verständigung. Nette Helfende sind im Hintergrund immer bereit.

Auch bei unserer Zukunftswerkstatt. Knapp und deutlich eingebracht, auch von Eltern und den Fachkräften.
Die sind im bezahlten und trainierten Dienst hilfreich und in der großen Gruppe für schnelle Verständigung nötig.

Die vegane Köchin überzeugt mit ihrer Kunst: Mehr als 40-50 Personen pro Tag sind begeistert und satt, das letzte Stück Vollwert-Apfelkuchen geht Sonntag abend an die städtische Mitarbeiterin, die die Dokumente der Werkstatt abholt.

Die Öko-Ag ist längst überfällig: Auf einem wilden Grundstück den Anbau von Pflanzen, die ersten Spuren Permakultur selbst erproben, das ist weit mehr als die früheren Versuche mit dem Schul- oder Schrebergarten: Das Leben nach Erdöl selbst erproben, die Zugänge nach den Alternativen in aller Welt für die Anderen mit erschliessen ... statt das spendierte Cola als Norm zu nehmen.

Der "Normalbetrieb" bekommt Ergänzungen wie ein Selbst-Lern-Zentrum ...
Die Städtepartnerschaften und die Europäische Auszeichnung feiern ...
Der Jugendzentrumsrat und seine Arbeitsthemen
Aufsuchende Jugendarbeit in Emsdetten: Wo sich Jugendliche sowieso schon treffen - auch im Stadtpark, bevor Unsinn passiert - lieber Zukunft gestalten, wie http://transition-initiativen.de/
http://www.emsdettenervolkszeitung.de/lokales/emsdetten/Koje-Zukunftswerkstatt-konstruktiv-und-konkret;art954,1802222

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Was ist es, wenn die bezahlte Presse sich für Demokratie hält,
und meint, in einem internen Prozess beteiligt sein zu müssen?
Dumm, dreist oder beides?

Wer das Vertrauen der Jugendlichen durch üble Hetze in Artikeln verspielte,
sie hätten ihre eigene Demo gegen Nazis für den Aufruf zur Zukunftswerkstatt missbraucht,
und durch seltsame Mutmaßungen und Verlautbarung zur Trägerschaft des Jugendzentrums Druck aufbaut,
bringt eigene Interessen ins Spiel und manipuliert aus einer bisherigen Monopolstellung:
Höchste Zeit, dass sich die jungen Leute (und die Stadtverwaltung) mit Internet-Zeitugen wehren lernen.

Hintergrund: Ein Presse-Kommentar mit übler Darstellung, die Gewalt suggeriert ...
Eine freundliche Anfrage hätte durchaus Erfolg gehabt, aber manipulierte Zitate lassen Jugendliche sehr vorsichtig werden.
Aber in einem (anders gemeinten) Begriff hatte die Emsdettener Volkszeitung recht: Das Jugendzentrum ist eine Keimzelle für Neues:


Themen
wie die hier gelebte Inklusion - wie Nicht-Behinderte ihren behinderten Umgang mit den verschiedenen Lebenssituationen der anderen befreien können -
Musik als internationale Kommunikationsform - nicht nur in den Städtepartnerschaften (Inhalte der Lieder, Sprachen, Zugänge, Varianten, Kritiken)
Wie Verwaltung die "leichte Sprache" lernen könnte
gelebte Ökologie und Nachhaltigkeit, vegane Genüsse und die Eroberung neuer Zukunftsformen



Einladung des Bürgermeisters
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19.-21. Oktober 2012 in der KOJE

Freitag abend 19 -22 Uhr Einstieg:
Jugendsituation in Emsdetten, Bestandsaufnahme, Kritikphase
möglicher Hintergrund: Die Jugendfreizeitstudie 2007

Samstag 11-14 Uhr Phantasiephase I
Was wäre, wenn ...
15-18 Uhr Präsentationen zukünftiger Ideen
19-22 Uhr Musik aller Art und Sprachen ...

Sonntag
13-16 Uhr Umsetzungsbeschlüsse
Beteiligte und ihre Interessen, gegenseitige Zusagen

Nächste Schritte:
Gemeinschaftliche Arbeitsformen
persönliche Ziele und Stadtgesellschaft
Außenvertretung und Öffentlichkeitsarbeit
Eltern- und Schulen-Information, Lehrkräfte
Träger- und Umfeld-Kompetenzen

Inklusion im Jugend-Musik-Zentrum
Integrative Ansätze wieder nachfragen:

bisherige Konzeption

Freitag, 19-22Uhr
Bestandsaufnahme zur Jugendfreizeit und -Zukunft in Emsdetten
Themenfelder der Teilnehmenden, Sammeln und ordnen (Karten)
Gruppen bilden, Themen vertiefen: Wie kam es, dass ...

Samstag, 11-18Uhr
11 Kurze Vorstellung und Zusammenfassung Bestandsaufnahme, aktuelle Ergänzungen durch Neue
Positive Wendung – Was wäre so in Ordnung … Ausblick Jugendbeteiligung, Gruppen Bildung

Arbeitsgruppen
nach dem Einstieg in die Zukunft Emsdettens die passende Jugendfreizeit entwerfen:

  • Sofortprogramm -
  • Jahresprogramm
  • AG Öko
  • Promo = Öffentlichkeitsarbeit
  • Zukunft und Stadt
  • Bau-AG Renovierung
  • Aussenvertretung
  • Vernetzung mit Eltern und Lehrkräften
  • Knalleffekt




12-13 Utopie für das Leben in Emsdetten: Flug durch die kommenden Jahrzehnte
12.15 grenzenlos werden … Bilder gestalten, einander vorstellen
14-15 Gegenseitig vorstellen und kommentieren
15.30 Partner und Gegenüber benennen, notwendige Unterstützungen
16.45-18 Uhr Unsere Schritte zur Umsetzung:
Arbeitsfelder und Ziele,
Perspektiven und Zeiträume,
Vereinbarungen zur Zielkontrolle
anschließend gemütlicher Ausklang / Raum für kleine Besprechungen?

Sonntag,13 16Uhr
Vorstellen der Arbeitsgruppen, Umsetzungsmöglichkeiten
Abstimmungen und Vereinbarungen der einzelnen Projektideen
Stimmen und Stimmungen zur Beteiligung, Klärung Energien
Vereinbarungen zu Arbeitsgruppen und Ergebnisvorstellungen


Textvorschlag
In der Zukunftswerkstatt können wir den gemeinsamen Weg von der derzeitig beschriebenen Situation zu einer neuen vielfältigen gewünschten Beteiligung beginnen.
Nach der kritischen Bestandsaufnahme werden wir gemeinsame Perspektiven und Utopien entwerfen, die auch für die nachfolgenden Jugendlichen eine anregende Freizeitgestaltung mit allen Interessen, mit allen Sinnen, mit allen Entwicklungsmöglichkeiten in eine lebenswerte Stadtgemeinde bietet.
In der abschließenden Strategiephase werden die Mitwirkenden die Beteiligungs- und Umsetzungsmöglichkeiten skizzieren, die zu einer vielfältigen Einbindung der Jugendlichen in die kulturelle Entwicklung der Stadt führen können.
Mit Hilfe wechselnder Gruppenmethoden und Orientierungen wird im Verlauf der Werkstatt mit Bildern und Plakaten die Menge der Ideen und Interessen festgehalten und die gemeinsame Verwirklichung geplant.
Eine aktivierende Befragung der Jugendlichen in ihrem Umkreis kann zur Breitenwirkung beitragen, die Tage in der Werkstatt mitzuarbeiten, Beispiele, die von den Jugendlichen modifiziert werden sollten:
Was ich mir für die Zukunft in Emsdetten wünsche
Was ich einmal kulturell beitragen möchte
Wie ich Emsdetten mitgestalten möchte
Im Abschluß sollten Vereinbarungen getroffen werden, wie zum Beispiel:
Im mehrmonatlichen Abstand sollten Gespräche zum Entwicklungsstand und zur Veränderung der Ziele geführt werden, zu denen wechselseitig / abwechselnd eingeladen wird

Foto: Alina
Foto: Alina


Alina Josephine hat Rockinitiative Emsdetten e.V.s Foto geteilt.
It was really a successful event - the Zukunftswerkstatt at KOJE this weekend on the subject: How to go on with Youthcenter Emsdetten after 31.12.2012 - here the pressfoto of sunday afternoon, when the meeting discussed the results with mayor Moenikes, head of city of Emsdetten! Thanks to Ursula Nissen + Fritz Letsch, who were in charge for the Zukunftswerkstatt, thanks to city of Emsdetten, who took the costs, thanks to Stella, who gave us a fully vegan catering! Thanks to everyone else, who helped or made it possible and as well - last not least - to the participants!

Es war wirklich eine gelungene Veranstaltung, die Zukunftswerkstatt in der KOJE an diesem Wochenende zum Thema: Wie weiter mit dem Jugendzentrum Emsdetten nach dem 31.12.2012 - hier ist das Pressefoto von Sonntag Nachmittag, an dem die Teilnehmer dem Buergermeister der Stadt Emsdetten, Herrn Moenikes, die Ergebnisse vorgestellt haben. Dank auch an Ursula Nissen + Fritz Letsch, die die Zukunftswerkstatt geleitet haben, Dank an die Stadt Emsdetten, die die Kosten uebernahm, Dank an Stella, die fuer das komplett vegane Catering gesorgt hat. Dank auch an alle, die geholfen haben - und vor allem Dank an die Teilnehmer! Nun schauen wir mal, wie es weiter geht!
das von Buergermeister Moenikes und dem sich auf der Zukunftswerkstatt gegruendeten Jugendzentrumsrat gemeinsam verfasste kurze Pressestatement:

Das Jugendzentrum am Grevener Damm hat Zukunft

Vom 19. bis 21. Oktober 2012 haben sich ca 50 Nutzer der KOJE unter der externen Begleitung und Moederation von Frau Nisser und Herr Letsch Gedanken ueber die Zukunft des Jugendzentrum am Grevener Damm gemacht. Am Freitag wurden die Aktivitaeten und Wuensche an ein Jugendzentrum zusammen getragen und auf Karten verschriftlicht. Der Samstag diente dazu, sich Gedanken zur Zukunft und zu den Vorstellungen ueber eine Vereinbarung mit dem Buergermeister bzw der Stadt Emsdetten zu machen. Diese Gedanken wurden dem Buergermeister dann am Sonntag in einem Papier uebergeben. Gleichzeitig wurde ein Jugendzentrumsrat gegruendet, der Ansprechpartner nicht nur fuer die Stadt, sondern auch fuer die Nutzer sein soll. Vertreter des Jugendzentrumsrates werden das am Wochenende in der Zukunftswerkstatt erarbeitete Konzept in der Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses am 12. November vorstellen. Alle Teilnehmer der Zukunftswerkstatt sind davon ueberzeugt, dass die Arbeit in der Zukunftswerkstatt sehr erfolgreich war. Die Teilnehmer sind zuversichtlich, dass das Jugendzentrum am Grevener Damm eine nachhaltige Zukunft hat und Anlaufpunkt von Kindern und Jugendlichen der ganzen Stadt bleiben wird.

**Partizipation** Bundeskonferenz 2001 PDF

Claudia Zinser/Fritz Letsch Nur mit uns – Jugendliche zum Thema Beteiligung..... ... Claudia Franziska Brunner/Ursula Winklhofer/Claudia Zinser Partizipation erleben ...
www.kinder-beteiligen.de/dnld/partizipationvonkindernundjugendlichenalsgesellschaftlicheutopie.pdf

PARTIZIP Beteiligung

Partizipation von Kindern und Jugendlichen. als gesellschaftliche Utopie? ... Claudia Zinser und Fritz Letsch . Nur mit uns . Ein Partizipationskongress unter ...